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Europäisches Kompetenzprofil für Bauhilfskräfte/Bauhelfer
Die transnationalen Basiskompetenzen für die Beschäftigungsfähigkeit auf dem europäischen Bausektor sind die gemeinsame, gemeinschaftsweite Schnittmenge der sozialen und fachlichen Kernkompetenzen für den beruflichen Einstieg in den Bausektor, die aus den national definierten Anforderungen an den jeweiligen Qualifikationsbedarf herausgefiltert wurde.

Der Prozess der nationalen Bedarfsermittlung und die sich anschließende Ermittlung einer gemeinsamen Schnittmenge erstreckte sich über mehrere Monate, und bezog unterschiedlichste Akteure mit ein.
 
An diesem Meinungsfindungs- und Definitionsprozess waren nationale ‚Pools of Competence’ (Beiräte, in denen Vertreter verschiedener berufsbildungspolitischer Akteure wie Sozialpartner, Arbeitsverwaltungen auf nationaler und regionaler Ebene, Kammern, Berufsbildungsinstitute, Unternehmen der Bauwirtschaft u. a. vertreten waren) beteiligt.

Obwohl die Ausgangslage in der beruflichen Bildung im Bausektor in den beteiligten Ländern zunächst recht unterschiedlich erschien, war in der Grad der Übereinstimmung hinsichtlich benötigter Basisqualifikationen letztlich erstaunlich hoch. National unterschiedliche Bedarfe und Anforderungen sind in den einzelnen Profilen mit aufgenommen und kommentiert worden mit dem Ziel, nationale Unterschiedlichkeiten zu dokumentieren und nationale Diskussionen zu befruchten. Unterschiede sollten also nicht als „Probleme“ betrachtet werden, sondern als Chance, um auf nationaler und transnationaler Ebene eine Weiterentwicklung beruflicher Bildungssysteme zu befördern.